Erste Wahlergebnisse aus den USA – Spannendes Rennen um die US-Präsidentschaft

Harter Kampf um das Weiße Haus in Washington! Durch die Probleme hinsichtlich der Corona-Pandemie hatten mehr als 100 Millionen Menschen ihre Stimme bereits per Briefwahl abgegeben. Weil mit der Auszählung allerdings an vielen Orten erst bei der Schließung der Wahllokale begonnen werden darf, dauert es mit den Ergebnissen diesmal etwas länger. In der Nacht auf Mittwoch zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den dem republikanischen Präsidenten Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden ab.

Prognosen deuten bisher auf ein knappes Wahlergebnis hin

Schon relativ früh mussten die Demokraten feststellen, dass der Weg ins Weiße Haus lang und steinig werden könnte. Trotz der offensichtlichen Fehler, die Donald Trump in der Corona-Pandemie als Präsident begangen hatte, scheint Trump es geschafft zu haben seine Stammwählerschaft zu mobilisieren. Insgeheim hatten die Demokraten gehofft, mit einem Überraschungssieg in Florida eine frühe Entscheidung hinsichtlich eines Siegs von Joe Biden landen zu können. Lange Zeit war die Sache auch ziemlich knapp, bevor sich die Zahlen in Florida dann wieder zu Gunsten von Trump entwickelten. Um 4.30 MEZ in Deutschland konnte Joe Biden die Führung in der Auszählung für sich beanspruchen. Um diese Uhrzeit hatte sich Biden bereits die Stimmen von 118 Wahlmännern gesichert, während Trump nur knapp dahinter mit 105 Wahlmännern in der Lauerstellung liegt. Um die Präsidentschaft zu gewinnen braucht ein Kandidat mindestens 271 Wahlmännerstimmen.

Endgültiges Endergebnis könnte sich noch um Tage verzögern

In vielen Schwingstaaten wird mit einem besonders knappen Ergebnis gerechnet. Bis um 4.30 Uhr MEZ hatte es bisher noch keine Überraschung gegeben. Sowohl die Republikaner als auch die Demokraten konnten ihre traditionellen Hochburgen verteidigen. Im Vergleich zur letzten Wahl hat es noch keine Wechsel in den einzelnen Bundesstaaten gegeben. Um Präsident zu werden müsste Biden mindestens 2 Schwingstaaten von den Republikanern zurückerobern. Allerdings gibt es auch gute Neuigkeiten. Trotz der tiefen Spaltung die durch Amerika geht, kam es am Wahltag selbst offenbar zu keinen Auseinandersetzungen. In vielen Staaten war bei einem knappem Rennen um das Präsidentenamt mit gewaltätigen Protesten gerechnet worden. Bis auf weiteres bleibt das Rennen erst einmal spannend. Bis zu einer Entscheidung kann es im extremsten Fall auch noch länger dauern. In Bundesstaaten, wo das Ergebnis besonders knapp ist, könnten erneute Auszählungen notwendig werden.

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