Russland muss Flugzeuge für Ersatzteile ausschlachten! Panik in russischer Luftfahrtbranche!

Bei den russischen Airlines geht zur Zeit die blanke Panik um. Denn wegen der Sanktionen gegen Russland kommen keine Ersatzteile für Flugzeuge mehr in Russland an. Aus diesem Grund haben die Techniker der staatlichen Fluglinie Aeroflot bereits damit begonnen andere Flugzeuge auszuschlachten, um benötigte Ersatzteile zu bekommen. Damit sollen die eigenen Maschinen länger betrieben werden können. Darüber berichtet aktuell die Nachrichtenagentur Reuters.

Russische Airlines schlachten Flugzeuge aus

Insgesamt 4 Insider berichten nun gegenüber den internationalen Medien, dass die russischen Airlines massenhaft Flugzeuge von Airbus und Boeing ausschlachten. Diese Maßnahme scheint die einzige Möglichkeit zu sein, um an Ersatzteile zu kommen. Denn die westlichen Sanktionen treffen die russische Flugzeug-Industrie knallhart. Schon Ende Juni hatte die Regierung die Airlines aufgefordert, bei den Flugzeugen die Ersatzteile auszubauen. Unter anderem wird bei Aeroflot gerade ein Langstreckenjet A350 und ein Sukhoi Superjet-100 aus russischer Produktion auseinandergenommen. Auch in dem russischen Flieger soll demnach viel westliche Technologie verbaut sein. Aeroflot wollte sich zu dem Bericht von Reuters nicht äußern. Vor allem bei den Airbus-Fliegern A320neo und A350, sowie bei den Boing-Maschinen 737 MAX und 787 ist es wichtig die Flugzeuge ständig auf dem aktuellen technischen Stand zu halten. Sollten die Sanktionen bis zu einem Jahr andauern, dürfte auch der Ausbau der Ersatzteile keine Lösung mehr sein.


Russische Airlines treffen die Sanktionen hart

Denn keines der befreundeten Länder scheint bereit, den Russen aus der Patsche zu helfen, weil sie sonst selbst

Sekundärsanktionen des Westens befürchten müssen. Denn sowohl Airbus als auch Boing registrieren jedes einzelne ihrer gefertigten Teile und können deren Verbleib jederzeit zurückverfolgen. „Wenn in den Dokumenten eine russische Fluggesellschaft als Endabnehmer auftaucht, würde niemand einer Lieferung zustimmen – weder China noch Dubai“, verdeutlicht ein Insider. Die Flotte von Aeroflott besteht zu 80 Prozent aus Maschinen von Airbus und Boing. Aktuell bleibt bereits 15 Prozent der ganzen Flotte am Boden. Durch das Ausschlachten anderer Maschinen will man 2 von 3 ausländischen Flugzeugen einsatzbereit halten. Ob es jedoch vor allem gelingt die Triebwerke und die Elektronik funktionsfähig zu halten, muss sich zeigen, wie Oleg Pantelejew, Leiter des Luftfahrt-Think-Tanks Aviaport erklärt. „Es wird schwierig sein, sie zu reparieren“, zeigt sich der Experte in dieser Hinsicht skeptisch.

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