Schrecklicher Verdacht! – Hat Russland seine Impfstudie mit Photoshop manipuliert?

Bereits im August hatte Russland völlig überraschend seinen Corona-Impstoff mit dem Namen „Sputnik V“ zugelassen. Seitdem wird der Impfstoff bereits zur breiten Anwendung in der Bevölkerung benutzt. Doch offenbar wurde der Impfstoff ohne die 3. Phase klinischer Studien freigegeben. In dieser Phase wird normalerweise geklärt, ob der Impfstoff wirklich zur Massenanwendung taugt und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist. Nun werden sogar Zweifel laut, dass die vorgelegten Studien aus Russland mit Photoshop gefälscht worden sind.

Hat Russland Studien zu seinem Impfstoff mit Photoshop bearbeitet?

Wie jetzt einige Experten vermuten, soll Russland seine Impfstudie offenbar mit Photoshop manipuliert haben. Bereits im August hatten die Experten angesichts der Zulassung des russischen Impfstoff Zweifel angemeldet, ob der Impfstoff „Sputnik V“ wirklich für eine breite Anwendung in der Bevölkerung geeignet sei. Auch nach der Freigabe gibt es weiter auf internationalem Parkett Bedenken. Die Experten kritisieren am russischen Vorgehen vor allem die Tatsache, dass die Freigabe bereit vor dem Abschluss der 3. Phase der klinischen Studien vorgenommen wurde. Denn erst in dieser Testphase wird der Impfstoff an zahlreichen Teilnehmern getestet, damit überprüft werden kann, ob der Impfstoff bei allen Menschen wirksam ist und welche seltenen Nebenwirkungen nach der Injektion des Impfstoffes auftreten können. Doch anscheinend wurde nicht nur auf diese Studie verzichtet, sondern auch tatsächlich vorgenommene Studien manipuliert.

Experten üben harte Kritik an russischem Vorgehen

Denn jetzt tauchen auf einmal Zweifel an den von Russland veröffentlichten Daten auf. Einige Experten vermuten, dass auch die wenigen vorliegenden Studienergebnisse verfälscht worden sein könnten. Die russische Forscher hatten Anfang September die Ergebnisse ihrer Studien im angesehenen medizinischen Fachblatt „Lancet“ veröffentlicht, weil sie damit die Wirksamkeit des Impfstoffes belegen wollten. Nun berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin „Wir“, dass die dort veröffentlichten Ergebnisse ebenfalls von den Forschern manipuliert worden sein könnten. Zweifel an der Echtheit der Studie äussert beispielsweise der Molekularbiologe Enrico Bucci gegenüber der russischen Zeitung „Moscow Times“. Der Experte will ein auffälliges Zahlenmuster in den Datensätzen entdeckt haben. So hätten angeblich gleich mehrere Probanden an wechselnden Tagen genau denselben Wert des Antikörperspiegels in ihrem Blut. Auch der Wert der in den Proben gefundenen T-Zellen sei völlig identisch. „Das ist, als ob man würfelt und mehrmals genau die gleiche Zahlenfolge erhält“, erklärt der Molekularbiologe seine Entdeckung. Unterstützung erhält Bucci von seinem Landsmann Andrea Cossarizza, Immunologe der Universität in Modena. Auch dieser traut den veröffentlichten Ergebnissen nicht. Die Zahlen seien zu ähnlich und daher statistisch gesehen äusserst unwahrscheinlich. Cossarizza äusserte zudem offen den Verdacht, dass die Ergebnisse mit Photoshop bearbeitet worden sind.

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