Schüsse auf die Polizei bei Corona-Demo! Hooligans greifen Einsatzkräfte an! Chaos-Nacht in Rotterdam

Wegen der neuen und verschärften Corona-Maßnahmen in Holland ist es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen in Rotterdam gekommen. Dort eskalierten die Proteste in einer Gewaltorgie. Der Protest führte zu schweren Verwüstungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei sollen zwei Personen sogar angeschossen worden sein. Die Behörden vermuten, dass viele der Protestler zur Szene der Fußball-Hooligans gehört haben.

Krawall-Nacht in Rotterdam – Gewalttätige Auseinandersetzungen fordern 7 Verletzte – Polizei meldet 20 Festnahmen

Am Freitagabend endete ein Protest gegen die neuen Corona-Maßnahmen im holländischen Rotterdam in Krawall und Gewalt. Tausende Chaoten hatten dort eine Spur der Verwüstung auf den Straßen der Stadt hinterlassen. Neben Schäden, die von den Behörden auf mehrere Millionen Euro beziffert wurden, gab es mehr als 20 Festnahmen. Mindestens 7 Menschen waren verletzt worden. Noch am Abend hatte die holländische Polizei Dutzende Festnahmen bestätigt. „Rund sieben Menschen wurden verletzt, auch aufseiten der Polizei. Polizeieinheiten aus dem ganzen Land sind gekommen, um die Ordnung wiederherzustellen“, bestätigte ein Sprecher der holländischen Polizei. Der Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb (60) bezeichnete die Proteste als „Orgie der Gewalt“. Der Bürgermeister bestätigt zudem, dass Polizisten mehrmals Warnschüsse auf die Randalierer abgeben mussten, weil das Leben der Sicherheitskräfte bedroht war. Mindestens 2 der Verletzten sollen angeschossen worden sein. Zu der nicht angemeldeten Demonstration hatten sich zuvor tausende Chaoten im Zentrum von Rotterdam versammelt, die Brände auf Straßen und Bürgersteigen verursacht hatten. Zudem steckten sie Autos in Brand und attackierten Polizei und Feuerwehr mit Steinen und Flaschen.

Polizei offenbar von Gewaltexzessen überrascht

Von Seiten der Einsatzkräften mussten dann Wasserwerfer eingesetzt werden. Aus Kreisen der Behörden wurde bestätigt, dass die Lage für die Polizei teilweise so gefährlich wurde, dass sich die Beamten zu Schüssen aus ihren Dienstwaffen gezwungen sahen. Auf einem Video sieht man, wie ein besonders aggressiver Randalierer von der Polizei niedergeschossen wird. „Wie und von wem er verletzt wurde, ist noch unklar“, schreibt die Rotterdamer Polizei auf ihrer Webseite zu dem Vorfall. Der Mann soll laut Rettungskräften aber überlebt haben. Der Bild-Reporter Sebastian Prengel erklärte an Samstagmorgen: „Die Innenstadt ist regelrecht verwüstet. Heute Abend soll es hier weitergehen.“ Offenbar hatten die Polizisten, die zu Beginn lediglich auf Fahrrädern unterwegs gewesen waren, den Konflikt komplett unterschätzt. Am Freitagabend wurde dann sogar der Zugverkehr von und nach Rotterdam eingestellt und erst am frühen Samstagmorgen wieder aufgenommen. Schon in den vergangenen Tagen hatte es Proteste gegen die neuen Corona-Maßnahmen in den Niederlanden gegeben.

Hooligans verwandeln Proteste in Straßenschlacht

Schon gleich zum Anfang der Demonstration war die unglaubliche Gewaltbereitschaft der Protestler aufgefallen, So wurden Flaschen geworfen sowie Böller und begalische Feuer gezündet. Zum Teil jagte der Mob einzelne Polizisten durch die Straßen, während PKWs und Streifenwagen angezündet wurden. Zunächst war die Polizei zahlenmäßig weit unterlegen. Auf Videos ist zu sehen, wie die Beamten von Chaoten eingekreist und zum Teil tätlich angegriffen wurden. Eine Analyse zeigte später, dass sich bei den Protesten wohl eine große Anzahl von Chaoten aus der lokalen Hooligan-Szene an den Gewalttaten beteiligt hatten. Hintergrund der Aktion soll angeblich die Planung der niederländischen Regierung sein, die es Unternehmen und Restaurants erlauben soll, nur noch vollständig geimpfte oder genesene Personen in ihre Geschäfte zu lassen, Eine Regelung, die auch in Teilen Deutschlands und anderen Ländern bereits angewendet wird. Wegen der hohen Infektionszahlen in den Niederlanden gilt seit einigen Tagen ein Teil-Lockdown.

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