Shitstorm gegen Andrea Berg – Verdient ihr Mann mit Impfterminen gegen das Coronavirus Geld?

Sängerin Andrea Berg musste in den letzten Tagen mit einem gewaltigen Shitstorm kämpfen. Dabei wollte die Musikerin eingentlich nur helfen. Denn es war lanciert worden, dass ihr Ehemann Ulrich Ferber Geld mit Impfterminen verdienen soll. Allerdings war wohl eine gut gemeinte Hilfe zum Skandal aufgebauscht worden. Was war da nur passiert?

Ärger um Andrea Berg – Hotel Sonnenhof bietet Aufenthalt mit Corona-Impfung an

Wie seit langem bekannt ist, betreibt Andrea Bergs Mann das Hotel Sonnenhof in Kleinaspach. Wie aller anderen Hotels durfte man dort während der letzten Monate wegen der hohen Infektionszahlen keine Gäste empfangen. Erst seit kurzer Zeit dürfen dort nun wieder Gäste übernachten. Und Ulrich Ferber hatte ein Angebot gemacht, bei dem einige Besucher sich vielleicht eher für einen längeren Aufenthalt im Hotel Sonnenhof entschließen. Ihm kam nämlich die Idee bei der Neueröffnung des Hotels bestimmten Gästen die Gelegenheit zu geben gleich einen Impftermin mitzubuchen. Wer mindestens zwei Nächte in dem Hotel verbringt kann bei einem vor Ort ansässigen Hausarzt gleich auch eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Sogar den Impfstoff können die Gäste dann wählen. Zur Verfügung stehen Johnson & Johnson, Astrazeneca und Biontech. Nach Recherche von „t-online.de“ sei auch der aktuell nicht vom Tisch zu wischende Impfstoffmangel kein Problem. Das Impfangebot könne immer gewährleistet werden.

Angebot wird zum Skandal

Was eigentlich eine Win-Win-Situation für alle sein sollte, wurde dann zu einem Skandal aufgepuscht. Impfwillige Gäste des Sonnenhofs, die schon seit Monaten erfolglos auf einen Termin für ihre Impfung warten, hätten nun endlich die Chance auf eine Impfung. Gleichzeitig hätte das Hotel mit diesem Schachzug sein Geschäft wieder ankurbeln können. Denn nach einer Zwangspause von mehr als sechs Monaten müssen dort nun wieder Einnahmen erzielt werden. Während der Pandemie hatten die Einnahmen und Hilfen meist nicht mal einmal die laufenden Kosten decken. Eigentlich wollte man von Seiten von Familie Ferber lediglich dabei helfen, das Impfangebt bekannt zu machen. Dies war vermutlich nicht ganz uneigennützig, aber eben doch ein Angebot mit dem der Kampf gegen das Coronavirus weiter vorangetrieben werden sollte. Allerdings sieht es nun so aus, als sollte es noch länger Diskussionen um die Verbindung von Hotelaufenthalt und Impfungen geben.

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