Teilmobilmachung? Putins Soldaten wollen mit allen Mitteln weg von der Front!

Wird die Teilmobilmachung ein Desaster? Am Mittwoch hat der Kreml-Despot Wladimir Putin eine Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte ausgerufen. Damit hat er offenbar sogar die Bevölkerung im eigenen Land schockiert. Unabhängige Beobachter berichten bei Twitter von einer regelrechten Panik im Land – die Menschen wollen einfach nur noch weg!

Russische Bevölkerung reagiert panisch auf Putins Ankündigung

Unmittelbar nachdem der russische Kriegstreiber Wladimir Putin verkündet hatte, dass er 300.000 weitere Soldaten an die Front in der Ukraine schicken wolle, bildeten sich in vielen Landesteilen von Russland lange Staus. Die Auswertung von Internetdaten hatte zudem ergeben, dass die Nachfrage nach One-Way-Flügen ins Ausland förmlich explodiert sein soll. Wie Google Trends im Internet belegt, seien Suchanfragen für die russische Webseite Aviasales sprunghaft in die Höhe gestiegen. Auf dieser Website werden unter anderem Direktflüge von Moskau nach Eriwan (Armenien) und Istanbul angeboten. Für diese beiden Länder benötigen russische Staatsbürger kein Einreisevisum. Sämtliche Flüge in den nächsten Tagen sollen nun bereits ausverkauft sein. Auch Flüge ins Ausland mit Zwischenstopps, wie etwa die Strecke Moskau – Tiflis waren ebenfalls nicht mehr verfügbar. Flüge von Moskau nach Dubai werden im Augenblick für 300.000 Rubel angeboten, was einem Preis von knapp 5.000 Euro entspricht. Zudem waren auch die Preise für Flüge in andere ausländische Städte explodiert. So stiegen die Preise für einen Flug nach Istanbul, der in den letzten Tagen durchschnittlich für 500 Euro verkauft worden war nun auf happige 2.500 Euro an. Auf Twitter werden außerdem Nachrichten verbreitet, dass ausreisewillige Russen, die versuchen die Grenze mit ihren Fahrzeugen zu überqueren, bereits abgewiesen werden. Angeblich habe sich ein langer Stau in Richtung der finnischen Grenze gebildet.

Putins Ankündigung beunruhigt die Menschen

Offenbar seien auch die Bürger in der Hauptstadt Moskau vor Putins Kriegswahn nicht mehr sicher. Dort seien nach Meldungen der Einwohner offenbar Militärpatrouillen unterwegs, die Vorladungen für den Wehrdienst verteilen. Zudem wird berichtet, dass in Russland zur Zeit die Suchanfrage “Wie man sich einen Arm bricht“ im Internet ziemlich hoch im Kurs steht. Offenbar finden viele Russen die Aussicht auf einen Gipsverband und Schmerzen für mehrere Wochen deutlich attraktiver, als für Putin an der Front als Kanonenfutter zu dienen. In den nächsten Tagen wird sich nun zeigen, welche Auswirkungen die Ankündigungen des russischen Präsidenten tatsächlich haben.

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