Wie sicher sind Elektroautos? Immer mehr Brände registriert – Feuerwehrverband schlägt jetzt Alarm!

Offenbar verzeichnen die Feuerwehren in Deutschland einen deutlichen Anstieg von brennenden Elektrofahrzeugen. Wie der deutsche Feuerwehrverband feststellt, komme es bei der Löschung der E-Autos dann häufig zu Löschkomplikationen. Aus diesem Grund nimmt der Verband der Feuerwehr nun die Hersteller der Elektroautos in die Pflicht.

Immer mehr brennende Elektroautos registriert

Weil es zu einer tetigen Zunahme von Elektroautos auf den Straßen Deutschland kommt, hat der deutsche Feuerwehrverband jetzt eine Warnung an die Öffentlichkeit herausgegeben. Denn wegen steigender Zahlen bei aufgetretenen Bränden haben die Rettungskräfte nun die Autohersteller aufgefordert, künftig mehr Verantwortung für ihre produzierten Fahrzeuge zu übernehmen. Wie der Vorsitzende des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz, Peter Bachmeier, gegenüber dem Magazin „Wir“ betont, werde die „Hersteller ihrer Verantwortung für Elektroautos und den damit verbundenen Risiken nach einem Brandereignis bislang nicht ausreichend gerecht“. Dabei wurde kein spezifischer Hersteller genannt, sondern es handele sich um ein generelles Problem. Zuletzt waren durchschnittlich täglich etwa 40 brennende Fahrzeuge pro Tag registriert worden.

Feuerwehr erklärt – Löschung von Elektroautos deutlich aufwendiger

Der Feuerwehr ginge es aber keinesfalls darum die E-Autos zu kritisieren. Denn bei Elektrofahrzeugen sei nicht etwa ein höheres Brandrisiko festzustellen. Stattdessen gibg es bei der Kritik lediglich um die Löschvorgänge brennender Fahrzeuge. Diese seien laut Meinung der Experten wesentlich aufwändiger als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. So seien Löscharbeiten bei Elektroautos sowohl komplexer, als auch arbeits- und auch ressourcenintensiver: „Ein normales Auto löscht man in einer Viertelstunde ab und braucht dafür 500 Liter Wasser. Beim E-Auto ist die Feuerwehr hingegen oft zwei bis drei Stunden beschäftigt und braucht 10.000 Liter Wasser“, verdeutlicht Bachmeier die Unterschiede. Eines der Probleme sei auch die Tatsache, dass man die E-Autos nach einem Brand bis zu 72 Stunden beobachten müsse, bis eine erneute Brandentwicklung der Batterie ausgeschlossen werden könnte. Allerdings sei die Feuerwehr nicht in der Lage diese Aufgabe zu übernehmen, verdeutlichte Bachmeier. Deshalb forderte Bachmeier die Hersteller dazu auf, zukünftig Spezialisten mit der Aufgabe zu betreuen, ausgebrannte Fahrzeuge abzutransportieren. Ein solches Vorgehen sei beispielsweise in der Chemieindustrie schon lange gängig.

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