203577:

Rücktritt! Robert Habeck legt Ämter nieder! Ex-Vize-Kanzler überrascht seine Partei

Berlin – Das politische Beben in der grünen Parteizentrale lässt die Hauptstadt erzittern: Robert Habeck, einst als Hoffnungsträger gefeiert, hat nun eine Bombe platzen lassen und schockt die Partei, hier mehr:

Enttäuschende Zahlen für die Grünen

Der 55-jährige Kanzlerkandidat der Grünen verkündete seinen Rückzug aus den Führungsetagen der Partei. "Ich werde keine führende Rolle in den Personaltableaus der Grünen mehr anstreben“, sagte er mit sichtlichem Bedauern. Ein Satz, der wie ein Schlusspunkt wirkt – nicht nur für seine Karriere, sondern auch für das Erbe seiner Ära. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit 11,6 Prozent schnitten die Grünen bei der jüngsten Bundestagswahl dramatisch schlechter ab als 2021 (14,8 Prozent), als Annalena Baerbock das Ruder führte. "Es wäre mehr möglich gewesen“, resümierte Habeck bitter. Doch statt eines Triumphs steht nun eine herbe Niederlage im Raum. Sein Ziel, Bundeskanzler zu werden? Krachend verpasst. Und ob er sein Bundestagsmandat annimmt, bleibt vorerst offen.

Annalena Baerbock: Außenministerin will neue Führungsposition

Während Habeck zurücktritt, scheint sich Annalena Baerbock bereits strategisch neu zu positionieren. Bei der Pressekonferenz am Montag saß sie demonstrativ neben Habeck und mahnte die künftige Regierung zu Tempo: „Europa wartet nicht auf uns.“ Eine klare Botschaft, die zeigt: Sie ist bereit, weiterzumachen – und Druck zu machen. Auffällig: Die amtierenden Partei- und Fraktionschefs waren nirgends zu sehen. Für viele ein Zeichen, dass Baerbock ihre Ambitionen auf den Fraktionsvorsitz der Grünen richtet. Doch stellt sich die Frage: War Habecks Rückzug wirklich freiwillig? Aus Parteikreisen hört man anderes. „Habecks Ergebnis kommt einer Voll-Klatsche gleich“, heißt es hinter vorgehaltener Hand. „Ihm blieb gar nichts anderes übrig, als jetzt den Platz zu räumen.“

Wer übernimmt das Ruder?

Am Mittwoch wird es ernst für die Grünen: Dann wollen sie ihren geschäftsführenden Fraktionsvorstand wählen. Neben Baerbock gilt die amtierende Co-Fraktionschefin Katharina Dröge als aussichtsreiche Kandidatin. Auch Britta Hasselmann, bisherige Co-Chefin, könnte eine neue Rolle spielen – ihr Name wird als mögliche Bundestagsvizepräsidentin gehandelt.

Ein Neuanfang oder das Ende einer Ära?

Robert Habecks Rückzug markiert einen Wendepunkt für die Grünen. Während er sich von der politischen Bühne verabschiedet, rückt Annalena Baerbock in den Fokus. Doch reicht ihre Entschlossenheit aus, um die Partei wieder auf Kurs zu bringen? Oder droht den Grünen ein langer Weg zurück an die Spitze? Eine Sache steht fest: Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Partei aus der Niederlage gestärkt hervorgeht – oder ob die Grünen weiter im Schatten ihrer eigenen Erwartungen stehen. Die Uhr tickt. Und Europa, so Baerbock, wartet nicht.


Mehr aus dem Web