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Xiaomi wird eigene „Pinecone“-Prozessoren Ende Februar vorstellen

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Nach einiger Zeit gibt es wieder einmal Informationen, die darauf hindeuten, dass Xiaomi eine eigene Prozessor-Serie in Planung hat. Und dafür gäbe es auch gute Gründe. Update: Offizielle Vorstellung am 28. Februar (Siehe Ende)

Huawei, Apple und Samsung machen es schon länger und auch Xiaomi scheint Interesse zu haben. Die Rede ist von eigens gefertigten Smartphone-Prozessoren: bei Samsung die Exynos-SoCs, bei Huawei die Kirin- und bei Apple die Ax-Modelle. Immer wieder einmal gab es Gerüchte, dass Xiaomi ähnliches in Planung habe und die konkretisieren sich nun zusehends. „Pinecone„, zu deutsch also Tannenzapfen, ist als Name einer Untermarke im Gespräch, die ähnlich wie Huaweis HiSilicon als fabless Halbleiter-Produzent auftreten dürfte.

Insider, Analysten und Benchmarks deuten auf eine baldige Vorstellung der Prozessor-Pläne des ehemaligen Startups hin, zudem ist ein Weibo-Account mit dem kolportierten Namen kürzlich erstellt und mittlerweile verifiziert worden – gut möglich, dass dieser Account sich Xiaomi zuordnen lassen wird. Debütieren soll Pinecone den bisherigen Informationen zufolge mit einem 64-bit fähigen Mittelklasse-Prozessor, der im 14 Nanometer-Verfahren auf Basis der Leadcore CPUs gefertigt werden soll, High-End-Prozessoren dürften folgen, zumindest für das demnächst anstehende Mi6 können wir bisher aber auch weiterhin Qualcomms Top-Performer erwarten.

Die Vorteile eines eigens entwickelten SoCs liegen auf der Hand: Hard- und Software lassen sich besser aufeinander abstimmen, was Performance und Energieeffizienz zugute kommt, wenn das Prozessordesign in Eigenregie erfolgt. Apple zeigt hier immer wieder was dadurch möglich wird. Auf der anderen Seite möchte man sich bei Xiaomi mittelfristig vermutlich nicht länger in Abhängigkeit von Qualcomm wissen, nur um dann gegebenenfalls den Kürzeren ziehen, wenn dann ein Konkurrent wie Samsung den Snapdragon 835 produziert und sich im Gegenzug den gesamten Bestand für eine gewisse Zeit sichert. Wir dürfen also gespannt sein, wie umfangreich die Pläne des Unternehmens ausfallen und wie sich die Pinecone-SoCs im Vergleich zur Konkurrenz schlagen werden.


Update: Xiaomi lädt für Ende des Monats zu einem passenden Event

Das Unternehmen lädt auf Weibo zu einem Event am 28.Februar ein, wo man seine Prozessor-Ambitionen konkretisieren möchte. Für weitere Details zur Pinecone-Serie werden wir uns also noch ein paar Tage gedulden müssen.

Ein passender Geekbench-Eintrag des Xiaomi Meri verweist aber schon jetzt auf einen bisher unbekannten ARM-SoC mit acht Kernen. Bisher hieß es, dass dieses Smartphone, bei dem es sich um das Xiaomi Mi5c handeln dürfte, mit einem Qualcomm Snapdragon 625 ausgestattet sei, der sich leistungstechnisch auf einem ähnlichen Niveau einordnen lässt. Es ist aber durchaus denkbar, dass zumindest eine Variante des Mi5c mit einem ersten Pinecone-SoC aufwarten könnte und in naher Zukunft vorgestellt wird.

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via: Gizmochina

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