Corona-Alarm in Flensburg! Ausgangssperre und harte Massnahmen Ausgerufen! Lauterbach fordert es für Deutschland

Obwohl auch in Flensburg der aktuell gültige Lockdown beachtet wird, steigen dort die Fallzahlen in der Corona-Pandemie sehr stark an. Dieses Phänomen soll offenbar mit einer starken Verbeitung der britischen Corona-Mutante B.1.1.t zusammenhängen. Damit solche Zustände nicht schon bald in ganz Deutschland Realität werden, plädiert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nun für einen noch härteren Kurs gegen das potenziell tödliche Virus.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schlägt Alarm

Wenn es nach SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach geht, dann ist die massive Ausbreitung der Virus-Mutanten in Flensburg ein Szenario, das auch bald in anderen Regionen Deutschland möglich sein könnte. Denn am Beispiel der Stadt in Schleswig-Holstein könne man sehen, was passiert, wenn sich die ansteckende Mutante B.1.1.7. weiter ausbreite, twittert Lauterbach. Aus diesem Grund forderte Lauterbach gar noch schärfere Maßnahmen, um die weitere Ausbreitung der Mutationen in ganz Deutschland zu unterbinden. „Verhindern kann das nur ein strikter Lockdown bis wir klar unter Zielinzidenz von 35 liegen“, ist Lauterbach sich. In diesem Fall würden sich weniger Cluster bilden, die eine Kontrolle der Kontaktpersonen möglich mache. Im Augenblick liegt Flensburg bundesweit auf dem 8. Platz der höchsten Inzidenzwerte in Deutschland. Auch der Landkreis Schleswig-Flensburg ist mit einem erhöhten Inzidenwert von der massiven Ausbreitung der Mutante betroffen.

Ministerpräsident Günther ebenfalls besorgt über Situation in Flensburg

Das Bundesland Schleswig-Holstein stehe dahingegen mit einem Inzidenzwert von 52 relativ gut da. „Wir haben aber eine Sonderlage in der Stadt Flensburg und dem Kreis Schleswig-Flensburg“, bestätigt Ministerpräsident Daniel Günther. Die aktuellen Infektionszahlen in Flensburg gäben nach Günthers Meinung „Anlass zu großer Sorge“. Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange bestätigt, dass fast 33 Prozent der Neuninfektionen in Flensburg auf die Corona-Mutante B.1.1.7 zurückgehe. Aus diesem Grund hat die Landesregierung nun eine nächtliche Ausgangssperre sowie eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen beschlossen. Im Zeitraum zwischen 21 und 5 Uhr dürfen die Flensburger ihre Wohnungen nur noch aus trifftigen Gründen verlassen. Außerdem sind sämtliche privaten Treffen bis auf weiteres komplett untersagt. Die verschärften Regeln gelten ab dem Samstag für eine ganze Woche. Die Schulen werden im Gegensatz zum Rest des Bundeslandes am 22. Februar ebenfalls nicht öffnen. In den Kitas soll auch weiterhin nur eine Notbetreuung angeboten werden.

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