Corona-Hotspot nach Gottesdienst! 60 Menschen infiziert – Kommt es zu einer Anzeige? Panik in Villingen-Schwenningen

Wieder einmal wird ein massenhafter Corona-Ausbruch bekannt. Diesmal sind offenbar die Anhängern einer Freikirche in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) von der massiven Infektion betroffen. Mindestens 60 Personen wurden nach zwei Gottesdiensten Ende Oktober positiv auf das potenziell tödliche Coronavirus getestet. Das Landratsamt prüft nun sogar eine Anzeige gegen die Kirche, weil diese offenbar keine vollständige Teilnehmerliste der Gottesdienste vorlegen konnte, an denen jeweils bis zu 150 Personen teilgenommen hatten.

60 positive Corona-Tests nach Gottesdiensten

Wie schnell das hochansteckende Coronavirus um sich greifen kann, haben nun die Mitglieder einer Freikirche aus Villingen-Schwenningen zu spüren bekommen. Wie es scheint haben dort zwei Gottesdienste mit jeweils 150 Gläubigen zu einer starken Ausbreitung des potenziell tödlichen Coronavirus geführt. Innerhalb der letzten Tage waren insgesamt 60 Menschen, die an den Gottesdiensten teilgenommen hatten, positiv auf Corona getestet worden. Offenbar gibt es Anzeichen, dass die dort infizierten Menschen weitere Bürger im Schwarzwald-Baar-Kreis angesteckt haben könnten. Wegen Verstößen gegen die Auflagen will das Landratsamt nun offenbar sogar eine Anzeige gegen die Kirche stellen.

Teilnehmerlisten der Gottesdienste offenbar unvollständig

Denn anscheinend ist die Freikirche ihrer Verantwortung nicht ausreichend nachgekommen. Zwar konnten die Verantwortlichen der Kirche die Teilnehmerliste der Gottesdienste vorlegen, doch augenscheinlich hatten viele der Teilnehmer falsche Adressen, falsche Namen oder auch falsche Telefonnummern angegeben. Aus diesem Grund habe man beim zuständigen Gesundheitsamt nun große Schwierigkeiten die Kontakte zurückzuverfolgen. Ob bei den Gottesdiensten auch die Hygienevorschriften nicht beachtet worden sind, darüber gibt es beim zuständigen Gesundheitsamt keine Informationen. Von dem massiven Ausbruch des Coronavirus hatten zuvor sowohl die Zeitung „Schwarzwälder Bote“ als auch die Zeitung „Südkurier“ berichtet. Bleibt zu hoffen, dass die Behörden die Lage auch unter diesen erschwerten Umständen wieder in den Griff bekommen.

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