Corona-Razzia in Potsdamer Klinik – Polizei und Staatsanwaltschaft beschlagnahmen Patientenakten

Corona-Razzia in einer Klinik in Potsdam! Am Mittwoch haben Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Razzia zahlreiche Patientenakten einer Potsdamer Klinik beschlagnahmt. Hintergrund der Beschlagnahmung sei ein laufendes Verfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Tötung.

Patientenakten und Unterlagen in Potsdamer Klinik beschlagnahmt

Die Razzia von Polizei und Staatsanwalñtschaft hatte am frühen Morgen in der im Potsdamer Klinikum „Ernst von Bergmann“ stattgefunden. Während der Durchsuchung des Klinikums seien Patientenakten und weitere Unterlagen des Klinikums sichergestellt worden. Die Durchsuchung der Klinik steht in Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen vorsätzlicher Tötung und Körperverletzung.

Bei den Ermittlungen gehe es wohl um einen Covid-19-Ausbruch, wie der leitende Staatsanwalt Wilfried Lehmann erklärte. Zuvor hatte bereits die Zeitung „Märkische Allgemeine“ über die Razzia in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Polizei sucht Beweise gegen 3 Mediziner und die ehemalige Geschäftsführung

Hintergrund der Razzia sind in diesem Zusammenhang anscheinend die Ermittlungen gegen 3 leitende Mediziner und die ehemalige Geschäftsführung des Klinikums. Bei der Razzia waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden.

Zu den sichergestellten Unterlagen gehören neben den Patientenakten auch zahlreiche andere Unterlagen in elektronischer Form. Man geht bei der Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Auswertung und Überprüfung der jetzt sichergestellten Beweismittel über mehrere Monate andauern werde, erklärte Staatsanwalt Wilfried Lehmann.

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