Erdbeben mitten in Deutschland! Epizentrum in der Eifel – so schlimm war es!

Im Großraum Aachen und in ganz Nordrhein-Westfalen ist es am Samstagmorgen gegen 7.36 Uhr zu einem leichten Erbeben gekommen. Offenbar hatte das Beben eine stärker von 2,8 auf der Richtersklaa und war somit das stärkste Beben in der Region seit 2013.

Dies bestätigte der Geologische Dienst NRW auf seiner Webseite.

Erdbeben bei Aachen erreicht Stärke 2,8 auf der Richterskala

Kleiner Schreck am Morgen. Gegen etwa 7.36 Uhr wurden große Teile des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen von einem leichten Erdbeben erschüttert. Nach offiziellen Angaben wurde das Beben von allen

seismologgischen Messstationen des Landeserdbebendienstes in ganz Deutschland deutlich registriert. „Nach den Auswertungen der Registrierungen lag das Epizentrum zwischen Rott und Zweifall, östlich von Mulartshütte“, gab ein Sprecher vom Geologischen Dienst NRW gegenüber den Medien bekannt. Das Beben habe eine Stärke von 2,8 auf der Richterskala gehabt und sei in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern registriert worden. Schon kurz nach dem Erdstoss hatten sich zahlreiche Bürger besorgt bei den Behörden gemeldet. Besonders zahlreich waren die Meldungen von Menschen aus den Orten

Roetgen, Stolberg, Breinig und Aachen.

Erdbeben am Samstagmorgen: Menschen haben laute Knall gehört

Viele Bürger gabe an, dass das Beben am Samstagmorgen besonders intensiv gewesen sei. Zahlreiche Menschen bestätigen außerdem, dass sich das Beben offenbar mit einem lauten Knall bemerkbar gemacht habe. „Die Leute haben sich erschreckt“, bestätigte der Leiter des Landeserdbebendienstes, Klaus Lehmann. „Das liegt auch daran, dass Frühstückszeit war und wir im Lockdown sind. Das heißt, die Leute sind meistens zuhause und verhalten sich relativ ruhig. Und das sind natürlich dann auch solche Gelegenheiten, dass man sehr feinfühlig für solche Ereignisse ist.“ Erdbeben in diesem Gebiet seien keine ungewöhnliche Sache, sondern kämen in der Niederrheinischen Bucht etwa ein Mal im Jahr vor. Weiterhin bestätigen die Behörden, dass besonders der Raum um Köln zu den Gebieten mit verhältnismäßig hoher Erdbebengefährdung in Deutschland zählt. Angeblich existiert sogar eine Risikoanalyse, dass es bei einem Beben der Stärke 6,5 in der Region nicht nur zu mehrtägigen Stromausfällen kommen könnte, sondern in diesem Fall auch zahlreiche Todesopfer zu beklagen wären.

Im Zusammenhang mit den heutigen Beben hat Geologische Dienst NRW nochmals darauf hingewiesen, dass viele Verwaltungen in der Region nur unzureichend auf ein Erdbeben vorbereitet seien.

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