Erde in Gefahr? Riesige Asteroiden bedrohen unseren Planeten – sind sie auf Kollisionskurs?

Seit vielen Jahren beobachten die Wissenschaftler die Weiten des Weltalls, um rechtzeitig auf Gefahren aufmerksam zu machen. Besonders Asteroiden könnten für die Erde eine große Bedrohung darstellen. Je größer die Gesteinsbrocken aus dem Weltall, umso größer wären die Schäden nach einer Kollision. Nun nähren sich wieder einmal mehrere Asteroiden der Erde. Schrammt unser Planet auch diesmal wieder haarscharf an einer Katastrophe vorbei?

NASA führt Liste mit gefährlichen Asteroiden

Bereits seit vielen Jahren listet die US-Raumfahrtbehörde NASA auf ihrer Webseite sämtliche Asteroiden auf, die der Erde gefährlich nahe kommen. Und im Verlauf dieser Woche werden insgesamt 3 verhältnismäßig große Asteroiden unserem Planeten sehr nahe kommen. Den Anfang macht am 21.04.2021 um exakt 4.27 Uhr (MEZ) der Asteroid 2021 GJ3. Um die zuvor genannte Uhrzeit soll der rund 110 Meter große Weltraumbrocken seinen erdnächsten Punkt erreichen. Dann werden ihn lediglich 1,47 Millionen Kilometer von der Erde trennen. Aus astronomischer Sicht ein relativ geringer Abstand, der ungefähr dem vierfachen Abstand zwischen Erde und Mond entspricht. Der Asteroid 2021 GJ3 zeigt aber deutlich auf, wie groß die Gefahr aus den Tiefen des Weltalls sein kann. Denn der enorme Gesteinsbrocken wurde trotz seines großen Durchmessers von mehr als 100 Meter gerade erst entdeckt. Am 23. März 2021 hatten die Astronomen erstmals seine Existenz festgestellt. Glücklicherweise passiert der Asteroid die Erde nun in einigem Abstand. Doch hätte die Wissenschaft in dem kurzen Zeitrsum noch reagieren können, wenn der Asteroid auf direktem Kollisionskurs mit der Erde gewesen wäre?

Nasa gibt Entwarnung – Asteroid 2021 GJ3 wohl keine Gefahr für die Erde

Nun allerdings gibt die NASA bereits Entwarnung. Ein Zusammenstoß der Erde mit dem Asteroid 2021 GJ3 wird es vermutlich nicht geben. Durch seine Größe hätte der Asteroid aber das Potenzial bei einem Zusammenstoß mit der Erde verheerende Schäden anzurichten. Zuletzt war es im Jahr 2013 zu einem bedrohlichen Vorfall gekommen. Damals war über der russischen Stadt tscheljabinsk ein rund 19 Meter große Meteorit explodiert. Dabei wurden etwa 7.000 Gebäude beschädigt und mehr als 1.500 Menschen verletzt. Bei der damaligen Explosion soll eine Kraft von 30 bis 40 Hiroshima-Atombomben freigesetzt worden sein. Bei einem größeren Gesteinsbrocken müsste also mit deutlich drastischeren Folgen gerechnet werden. Schon am Wochenende werden zwei weitere Asteroiden der Erde nahe kommen. Dabei handelt es sich um den Asteroid 2016 QE45, der einen Durchmesser von 120 bis 270 Metern aufweist, und den Asteroiden 2021 FK3 (Durchmesser von 89 bis 200 Meter). Die beiden Gesteinsbrocken sollen ihre erdnächsten Punkte im Laufe des Samstags (24.04.2021) erreichen. Auch hier sind die Distanzen aber offenbar groß genug, um eine Katastrophe zu vermeiden.

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