Gute Nachricht für alle Reisewilligen – Digitaler Impfpass wird noch vor den Ferien kommen

Das steigt die Hoffnung auf einen Sommerurlaub gleich nochmal um ein paar Prozentpunkte an. Denn jetzt wird bekannt, dass der digitale Impfpass, der sich in Deutschland zur Zeit noch in der Entwicklung befindet, offenbar zeitlich noch vor den Sommerferien zur Verfügung stehen soll. Der digitale Impfpass soll dann nicht nur als Bescheinigung einer erfolgten Impfung dienen, sondern auch offizielle negative Corona-Testergebnisse anzeigen können.

Digitaler Impfausweis kommt noch vor den Sommerferien zum Einsatz

Wie aus Kreisen der Bundesregierung verlautet, soll der digitale Impfpass offenbar noch vor dem Beginn der Sommerferien eingeführt werden. Zudem soll die Smartphone-App („CovPass“) auch von Genesene als Nachweis für eine überstandenen Corona-Erkrankung genutzt werden. Zeitlich liege man voll im Plan, um den digitalen Impfpass vor den Sommerferien zu erstellen. Zur Zeit existieren lediglich noch kleinere Probleme mit der digitalen Erfassung der Daten. Denn vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass die Daten der vollständig geimpften Deutschen bisher nicht digital erfasst worden sind. Deshalb müssen die bereits geimpften Personen für einen gültigen Nachweis nochmals zum Arzt oder ins Impfzentrum fahren. Dort erhalten die Geimpften dann einen Code für den digitalen Impfausweis, der in die App eingelesen werden kann. Im Augenblick arbeitet Deutschland mit Hochdruck daran diesen zeitlichen Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufzuholen. Welche Kosten anfallen sind bisher noch unklar. Da nicht alle Menschen ein Smartphone haben, soll es auch einen Papiernachweis geben, der dann an etwaigen Prüfstellen digital eingelesen werden kann. Eltern sollen die Impdaten der Kinder vermutlich, ähnlich wie bei Boarding-Pässen, in ihren Smartphones speichern können.

Digitale Impf-App soll auch auf älteren Handys laufen

Bisher ist geplant, dass diese Impfpass-App auch auf älteren Smartphones laufen soll. Bei iPhones soll das Betriebssystem iOS 12 oder eine aktuellere Version verwendet werden. Dies würde bedeuten, dass die App auf allen Apple-Smartphones ab dem iPhone 5s laufen würde. Bei den Android-Smartphones soll die Version 6 verwendet werden, die im Herbst 2015 auf den Markt gekommen ist. An den instalierten Prüfstellen soll bei der Überprüfung lediglich ein rotes oder eines grünes Signal mit dem dazugehörigen Namen und einem Geburtsdatum angezeigt werden. Zusätzlich muss die betreffende Person auch einen Lichtbild-Ausweis zur Identitäts-Prüfung vorlegen. Ob die Freischaltung durch Impfung, einen negativen Corona-Test oder auch durch eine überstandene Corona-Erkrankung erfolgt, kann von der Prüfstelle nicht eingesehen werden. Es ist geplant diesen Nachweis auch auf anderen Apps zu installieren, wie der Corona-Warn-App des Bundes. Diese wurde insgesamt 27,5 Millionen Mal heruntergeladen. Auf dieser App soll der digitale Impfpass dann bei einem Update für eine entsprechende Erweiterung hochgeladen werden.

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