Unfall-Drama an unbeschranktem Bahnübergang – Zug schleift PKW mit – Beide Fahrzeuginsassen tot

Schweres Unglück an einem unbeschrankten Bahnübergang in Meeder in der Nähe von Coburg. Aus noch ungeklärter Ursache hatte dort ein herannahender Zug einen PKW mit 2 Insassen erfasst und mehr als 50 Meter mitgeschleift. Bei dem schweren Unfall wurden beide Insassen des Wagens getötet.

Unbeschrankter Bahnübergang wird zur Todesfalle

Der tragische Unfall hatte sich am Montagabend ereignet, als der 67 Jahre alte Fahrer eines PKW’s den unbeschrankten Bahnübergang in Meeder überqueren wollte. Anscheinend hatte der Mann jedoch einen gerade herannahenden Zug übersehen. Mitten auf dem Bahnübergang kollidierte der Zug mit dem PKW und schleifte diesen für mehr als 50 Meter mit, wobei das Fahrzeug schwer beschädigt und die Insassen getötet wurden. Neben dem Fahrer starb auch die 65-jährige Beifahrerin. „Die Bemühungen eines Ersthelfers sowie des alarmierten Notarztes um die zwei Autoinsassen waren vergebens“, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Der Zugführer und die Passagiere des Zugs waren bei dem schweren Unfall allesamt unverletzt geblieben. Wegen der Aufräumarbeiten musste die Bahnstrecke für den Rest des Abend komplett gesperrt werden.

Staatsanwaltschaft inspiziert Unfallstelle

Nun muss geklärt werden, wieso der Fahrer des PKW’s den heranrauschenden Zug nicht gesehen hatte. Aus diesem Grund hatte bereits am Abend eine Staatsanwältin die Unfallstelle begutachtet. Mehrere Sachverständige sollen den ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Coburg bei der Rekonstruktion des Unfalls und der Klärung der Unfallursache unterstützen. Weitere Details zu dem Unfall hatten die Beamten bisher nicht machen können.


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