4-fach Mord! Festnahme nach Alpen-Massaker – 10 Jahre nach der Tat!

In den französischen Alpen waren vor gut 10 Jahren 4 Menschen auf einem Parkplatz in der Nähe des Alpenstädchens Chambery getötet worden. Für viele Jahre blieb der Fall ein Mysterium. Nun jedoch hat die Polizei offenbar einen Tatverdächtigen dieses Vierfachmords festgenommen.

Polizei nimmt verdächtige Person im Zusammenhang mit Vierfachmord fest

Offenbar kommt Bewegung in einen Cold Case der französischen Polizei. Vor gut 10 Jahren waren 4 Personen auf einem Parkplatz in den französischen Alpen brutal ermordet worden. Im Zusammenhang mit diesem mysteriösen Fall hat die französische Polizei nun eine Person festgenommen. Allerdings weigert sich die zuständige Staatsanwältin Bonnet-Mathis jegliche Daten der tatverdächtigen Person zu veröffentlichen. Es hieß lediglich, dass die Wohnung der verdächtigen Person zur Zeit durchsucht werde. Weitere Details wollten weder Polizei noch Staatsanwaltschaft nennen. Wie die Medien herausgefunden haben, soll es es um einem Mann handeln, der bereits vor einigen Jahren schon einmal von der Polizei vernommen worden war. Allerdings hatte sich der Tatverdacht damals nicht erhärtet. „Ich möchte nichts preisgeben, was diese Person identifiziert, oder woher sie kommt. Ich werde nichts mehr sagen, bis der Verdächtige verhört wurde“, kündigte die zuständige Staatsanwältin an und erklärt gleichzeitig: „Wir hatten in diesem Fall bereits einen Selbstmord nach dem Polizeigewahrsam, daher müssen wir vorsichtig bleiben“, gab Bonnet-Mathis zu Protokoll.

Das mysteriöse Alpen-Massaker von Annecy

Bei der blutigen Tat im französischen Ferienort Annecy waren Saad Al-Hilli, seine Ehefrau Ikbal, seine Schwiegermutter Suhaila al-Allaf und der Franzose Sylvain Mollier ums Leben gekommen. Der Franzose wurde vermutlich als Radfahrer Zeuge des Mordes und aus diesem Grund wohl ebenfalls getötet. Die restlichen Opfer waren Teil einer irakischen Familie, die zum Zeitpunkt der Tat in London wohnte und sich auf einer Ferienreise in Frankreich befand. Zuvor hatten die Opfer wenige Kilometer entfernt vom Tatort auf einem Campingplatz übernachtet. Was die Opfer am diesem Tag auf dem Parkplatz vorhatten, ist bisher weitgehend unklar. Ob dort ein Treffen mit einer anderen Person stattfinden sollte, ist ebenso unbekannt wie auch die Verwicklung des getöteten französischen Radfahrers. Die einzigen Überlebenden des Massakers waren die Töchter der Al-Hillis, die damals 7 und 4 Jahre alt gewesen sind. Das 7-jährige Mädchen war bei dem Vorfall angeschossen worden, die 4-jährige hatte sich unter dem Rock ihrer Mutter versteckt. Lange Zeit gingen die Ermittler beim Motiv von Erbstreitigkeiten oder Industriespionage aus. So soll der der Familienvater Saad Al-Hilli für einen Rüstungskonzern Satelliten entwickelt haben, die auch zu Spionagezwecken genutzt wurden. Der getötete Radfahrer war in der Nuklearindustrie beschäftigt. Kann dieser Fall nun nach fast einem Jahrzehnt geklärt werden?

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