Achtung Nebenwirkungen! – Diese gesundheitlichen Beschwerden können nach der Corona-Impfung auftreten

Mittlerweile gehören Corona-Impfungen fast zur Normalität, da der Impfprozess in vielen Ländern immer weiter fortschreitet. Zum Großteil überstehen die geimpften Personen ihre Impfungen ohne gesundheitliche Probleme. Doch manchmal treten leichte Nebenwirkungen auf, die sich jedoch von Impfstoff zu Impfstoff unterscheiden. Hier nun eine Übersicht über die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen.

Diese Nebenwirkungen können nach Corona-Impfungen auftreten

Bei vielen Impfungen können bei den Geimpften leichte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Fieber auftreten. Die Reaktionen unterscheiden sich jedoch sowohl Mensch zu Mensch als auch von Impfstoff zu Impfstoff, Besonders häufig wurden auftretende Nebenwirkungen bei Kreuzimpfungen beobachtet. Also dann, wenn der Geimpfte die Erst- und die Zweitimpfung mit unterschiedlichen Impfstoffen vornehmen lässt. Offenbar gibt es mehr milde und moderate Nebenwirkungen bei Kreuzimpfungen nach der 2. Impfdosis. Darauf deuten Daten einer Studie der Universität Oxford hin. Diese war am Donnerstag in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht worden. Ob diese Nebenwirkungen allerdings Folgen für die Immunreaktion haben, ist bislang noch nicht bekannt. Entsprechende Daten zu dieser Frage werden nun allerdings in den kommenden Monaten erwartet. Bei der Studie wurden die Reaktionen der Probanden auf die Verabreichung einer Kreuzimpfung mit den Impfstoffen von AstraZenca und Biontech/Pfizer beobachtet.

Dabei beobachteten die Wissenschaftler eine leichte Erhöhung der Anzahl von leichten und moderaten Nebenwirkungen. „Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Vergabe zweier unterschiedlicher Dosen zu vermehrten Arbeitsausfällen am Tag nach der Impfung führt“, erklärte Matthew Snape, der Studienleiter Uni Oxford.

Studie beobachtet Nebenwirkungen bei Menschen von über 50 Jahren

Bei der Studie der Universität Oxford hatten insgesamt 830 Freiwillige teilgenommen, deren Alter über 50 Jahren gelegen hatte. Die Teilnehmer wurden in 4 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt zwei Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca, die zweite Gruppe zwei Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer, eine dritte Gruppe bekam als Erstimpfung AstraZeneca und als Zweitimpfung Biontech. Die vierte Gruppe wurde zuerst mit dem Biontech-Impfstoff und danach mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Dabei wurde festgestellt, dass es in der 3. und 4. Gruppe bei der Kreuzimfpungen angewendet wurden, am häufigsten zu Nebenwirkungen gekommen war. Die Forscher der Studie glauben, dass diese Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen eventuell sogar noch verbreiteter sein könnten.

Im April wurde die Studie nun um weitere Varianten erweitert. Nun sollen auch Varianten untersucht werden, wo die Impfstoffe von Moderna und Novavax als Zweitdosis nach einer Erstimpfung mit Astrazeneca oder Biontech/Pfizer verabreicht werden. Zu diesen Varianten gibt es bisher allerdings keine Ergebnisse.

Diese Nebenwirkungen können bei einer Impfung mit Biontech auftreten

Das Paul Ehrlich-Institut hat nun auf der Webseite darüber informiert, dass bei den Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech folgende Nebenwirkungen aufgetreten waren: Schmerzen an der Einstichstelle (> 80 % der Geimpften), Abgeschlagenheit (> 60 %), Kopfschmerzen

(> 50 %), Muskelschmerzen und Frösteln (> 30 %), Gelenkschmerzen (> 20 %), Schwellungen an der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %),

Erbrechen (> 1 %) Lymphknotenschwellungen (weniger als 1 %).

Ähnlich sahen die Impfreaktionen auch bei Impfungen mit dem Impfstoff Moderna aus. Dort konnte man jedoch eine höhere Anzahl an Schwellungen der Lymphknoten feststellen (mehr als 10%). Außerdem kam es relativ häufig zu Ausschlag sowie Ausschlag und Nesselsucht an der Einstichstelle (zwischen 1% und 10%). Ähnliche Ergebnisse erzielten auch die Impfungen mit AstraZeneca. Die Forscher beobachten, dass die Nebenwirkungen bei älteren Menschen seltener auftreten.

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