Dieses Bundesland boostert am meisten! So schnell impfen die verschiedenen Bundesländer

In Deutschland will man die vierte Welle des Coronavirus möglichst schnell brechen. Dabei sollen die nun angelaufenen Booster-Impfungen helfen. Von Seiten der Bundesregierung rechnet man mit bis zu 27 Millionen Auffrischungsimpfungen bis zum Ende des Jahres. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz hofft gar auf bis zu 30 Millionen Booster-Impfungen. So sieht der Fortschritt der Impfungen in den einzelnen Bundesländern bisher aus.

Booster-Impfungen laufen schleppend an

Aktuell liegt man in Deutschland noch hinter den geplanten Zahlen zurück. Mittlerweile wurden 9,66 Millionen Deutsche zum 3. Mal geimpft. Seit dem offiziellen Start der Booster-Kampagne haben sich 5,5 Millionen Bundesbürger impfen gelassen. Zum Zeitpunkt des Starts der Initiative waren bereits 4 Millionen Bundesbürger mit der 3. Impfung ausgestattet worden. Um die vorgegebenen Ziele bis zum Jahresende zu erreichen müssten sich noch 21 Millionen Deutsche impfen lassen. Dies bedeutet 677.000 Booster-Impfungen am Tag oder

4,7 Mio. Impfungen pro Woche. An einzelnen Tagen werden diese Werte erreicht, wie beispielsweise am 24. November (673.389 Booster-Impfungen), doch an vielen anderen Tagen eben noch nicht. Am vergangenen Montag hatten sich lediglich 422.202 Personen zu einer Auffrischungsimpfung eingefunden.

Diese Bundesländer boostern besonders schnell

Die Nase vorn bei den Booster-Impfungen hat zur Zeit Berlin, wo bereits 14,6 Prozent der Menschen eine Drittimpfung erhalten hat. Dahinter folgen dann Bremen und das Saarland (13,2 Prozent), sowie NRW und Bayern (12,5 Prozent). Deutlich langsamer laufen die Auffrischungen in Sachsen (9,1 Prozent), Brandenburg (9,6 Prozent) und Hessen (10,1 Prozent). Vor allem im Fall von Sachsen und Hessen kurios, denn die beiden Ministerpräsidenten dieser Bundesländer,

Michael Kretschmer und Volker Bouffier (beide CDU), wollten beim Corona-Gipfel härtere Maßnahmen wie einen Bundeslockdown durchdrücken.

So sieht die Impfquote bei den über 60-Jährigen aus

Ein weiteres Problem sind in Sachsen auch die Impfquoten bei den

Ü60-Jährigen, die dort am niedrigsten sind. Lediglich 18,2 Prozent der Älteren sind in Sachsen drittgeimpft. Unter anderem auch aus diesem Grund sind die Zahlen der Covid-Patienten auf den Intensivstationen in Sachsen deutlich höher als im Rest von Deutschland. Die Tendenz der Patienten liegt in Sachsen über dem Bundesdurchschnitt mit einer weiter steigenden Inzidenz. Niedrige Impfquoten bei den Drittimpfungen von älteren Menschen weisen zur Zeit auch Brandenburg (18,7 Prozent) und Sachsen-Anhalt (19,9 Prozent) auf. Die meisten älteren Personen wurden in Berlin (37,2 Prozent), Bremen (30,9 Prozent) und dem Saarland (26,8 Prozent) mit der Drittimpfung aufgefrischt.

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