Haftbefehl! Corona-Leugner Attila Hildmann auf der Flucht? Polizei sucht den Start Koch vergebens

Noch immer laufen die Ermittlungen gegen Attila Hildmann wegen Volksverhetzung. Mittlerweile existiert ein Haftbefehl gegen den bekannten Kochbuch-Autor. Nachdem die Berliner Staatsanwaltschaft bereits seit Monaten gegen den Verschwörungsideologen ermittelt, scheint dieser nun erst einmal abgetaucht zu sein. Offenbar hat die Polizei zur Zeit keine Hinweise auf Hildmann aktuellen Aufenthaltsort.

Attila Hildmann scheinabr spurlos verschwunden

Der bekannte Corona-Leugner Attila Hildmann scheint das Weite gesucht zu haben und ist abgetaucht. Dies erfuhr das Magazin „SPIEGEL“ aus Kreisen der Ermittler. Im Augenblick haben die Beamten offenbar keine Ahnung, wo genau sich der in den letzten Monaten zum Verschwörungsideologen mutierte Kochbuch-Autor sich aufhält. Am vorigen Freitag hatte das Amtsgericht in Berlin-Tiergarten einen Haftbefehl gegen Hildmann ausgestellt. Ihm wird Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und öffentliche Aufforderung zu Straftaten vorgeworfen. Aus Kreisen der Staatsanwaltschaft Berlin gab es zu den aktuellen Vorkommnissen keine Stellungnahme. Allerdings wurde nun bekannt, dass jetzt bereits das Landeskriminalamt nach dem 39-jährigen Hildmann fahndet. Nicht geklärt werden konnte bisher auch, wieso die Information über den erlassenen Haftbefehl an die Öffentlichkeit gelangen konnte. Denn Hildmann wußte offenbar genau Bescheid und hatte bereits am Samstag auf seinem Telegram-Kanal bestätigt, dass gegen ihn „ein Haftbefehl wegen des Aussprechens der Wahrheit“ ausgestellt worden sei. Später aktualisiert Hildmann dann, dass „Merkels Stasi-Bullen“ seine Mutter aufgesucht hatten. Nach seiner Ansicht werde er von einem Regime verfolgt. „Ich bin gerne Corona-Leugner Nummer eins“, tönt Hildmann bei Telegram vorlaut.

Hildmann leugnet Coronavirus und verbreitet antisemitische Hetze

Ursprünglich war Hildmann einem breiten Publikum durch seine veganen Kochbücher bekannt geworden. Doch in den letzten Monaten machte Hildmann dann nur noch durch die Corona-Leugnungen und seine antisemitische Hetze bei Demonstrationen von sich reden. Über den ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Grünen, Volker Beck, sagte Hildmann: „Für Beck würde ich als zukünftiger Reichskanzler wieder die Todesstrafe durch Eier-Treten auf öffentlichem Platz einführen. “ Derartige und andere geschmacklose Äusserungen waren seitdem bei Hildmann an der Tagesordnung. Vor wenigen Monaten war bereits Hildmanns Haus in Brandenburg durchsucht worden. Damals hatten die Beamten mehrer Computer und Handys als Beweismittel gesichert. Außerdem wollte man so verhindern, dass Hildmann über das Internet weiter Hetze verbreite. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Cottbus jedoch die Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Berlin übergeben, um die Vielzahl der Anzeigen gegen Hildmann zu bündeln. Angeblich prüfe man bei den Ermittlern bereits mehr als tausend Äußerungen von Hildmann auf eine mögliche Strafbarkeit.

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