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Huawei VR – nicht ganz so scharfe Alternative zur Gear VR in China vorgestellt

Virtual Reality. Zwei Worte, die unser Leben verändern sollen. Zumindest glauben Samsung, Facebook, Google, HTC, LG und viele weitere Tech-Giganten an eine Evolution, die einen weitaus nachhaltigeren Eindruck hinterlassen soll, als die schon fast als gescheitert geltenden 3D-Fernseher. Während die Pioniere dieser Technologie wie Oculus, HTC und Samsung eine sehr holprigen Start hinlegen und mit Lieferschwierigkeiten bzw. gecancelten Aufträgen zu kämpfen haben, springt nun auch Huawei auf den virtuellen Zug auf. So wurde überraschenderweise heute in China eine eigene Virtual Reality Brille vorgestellt.

Es geht weiter Schlag auf Schlag bei Huawei. Während das Honor 5c sowie das P9 Lite bereits geleakt wurden, kündigt das chinesische Unternehmen nun ganz offiziell seine eigene VR-Brille an. Hinter dem schlichten Namen Huawei VR verbirgt sich ein unspektakulärere Gear VR-Klon. welcher dessen Prinzip ein zu eins kopiert. Die beiden aktuellen Flaggschiffe P9 und P9 Plus werden hinter ein paar Linsen in die Brille eingespannt. Das Display wird in der Mitte aufgeteilt, sodass jedes Auge seinen eignen Bereich bekommt. Verbunden wird das Smartphone mit dem USB Typ-C Anschluss.

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Nachteilig ist dabei die geringe Auflösung der Displays. Im Vergleich zur Gear VR, welche mit einem 1440p Display punkten kann (1280 x 1440 Pixel pro Auge),  verringert sich die Schärfe bei der Huawei VR aufgrund der FULL HD Auflösung auf 1080 x 960 Pixel pro Auge. Auch der bereits etablierte App-Store für Virtual Reality-Inhalte, der in Zusammenarbeit mit Oculus entstanden ist, gewährt Samsungs einsteigerfreundlichen VR-Brille einen Vorteil. Diesen möchte Huawei mit eigens bereitgestellten Content ausgleichen. So soll es zum Verkaufsstart der Huawei VR kostenlos über 4000 Filme, 40 Spiele, 350 Panorama-Bilder und 150 Panorama-Touren geben.

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Das FOV (Sichtbereich) wird mit 96° angegeben (Vergleich: Gear VR – 110°, Rift CV1 – 100°, HTC Vive 110°). Dieser variiert auch hier wegen des einstellbaren Augenabstandes, der Sehschwächen ausgleichen und sich den Gesichtsformen anpassen soll. Alle FOV-Angaben sind also Idealwerte.
Für die Bedienung befindet sich an der Seite ein Touchpad und ein Zurück-Button. Etwas einmaliges hat die Huawei VR-Brille dann doch zu bieten: Auf den Linsen ist bereits ein spezieller Blaulicht-Filter, welcher die Ermüdung der Augen verhindern soll und selbst bei der finalen Ouclus Rift bzw. der HTC Vive nur nachgerüstet werden kann. Zudem soll Huaweis Ersteinstieg in die VR-Welt einen portablem 360°-Sound bieten. Vorausgesetzt ihr nutzt den richtigen Content und Kopfhörer.

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Zur Verfügbarkeit wollte Huawei noch nichts genaues sagen. Lediglich, dass die Brille definitiv 2016 auf den Markt kommen soll. Ob auch das bereits geleakte Huawei P9 Lite unterstützt wird, ist ebenso nicht bekannt und aufgrund des Typ-C Anschlusses der Brille und er etwas schwächeren Hardware der Lite-Variante zumindest fragwürdig. Auch der Preis wurde nicht kommuniziert. Wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

Quellen: Android Authority, Engadget, thenextweb

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