RKI-Chef Wieler ist besorgt – Tropenviren in Deutschland auf dem Vormarsch!

Die Klimaerwärmung hat für alle Länder rund um den Globus Folgen. Nun warnt RKI-Präsident Lothar Wieler wegen der Klimaerwärmung davor, dass nun auch exotische Krankheiten in Deutschland auftreten könnten. Denn nach Wielers Ansicht führt das zunehmend wärmer Klima in Deutschland dazu, dass sich die Lebensräume von Mücken und Zecken weiter ausbreiten, die dann auch mehr tropische Krankheiten verbreiten könnten. Ist Corona bald unser kleinstes Problem?

RKI-Chef hält Zika- und Dengue-Fälle in Deutschland für möglich


In diesem Zusammenhang warnte Wieler davor, dass man in Deutschland ausgesprochen vorsichtig sein müsse.

„Viele Mücken- und Zeckenarten können virale, bakterielle und parasitäre Infektionserreger übertragen“, verdeutlicht Wieler eine der Gefahren. In diesem Zusammenhang könnten zum beispiel Zika- oder Dengue-Viren übertragen werden. „Auch ist eine Rückkehr der Malaria möglich, die durch Plasmodien hervorgerufen wird“, befürchtet Wieler, der deshalb empfiehlt die Ärzte in Deutschland für dieses Thema zu sensibilisieren. „Dies ist auch ein wichtiges Anliegen des RKI“, machte Wieler klar.

Klimawandel soll weiter erforscht werden

Zu diesem Thema bezog auch Andrew Ullmann, der

gesundheitspolitische Sprecher der FDP im Bundestag Stellung. Gegenüber der Funke Mediengruppe erklärte Ullman: „Wir brauchen dringend weitere Forschung- und Innovationsinitiativen, damit die Auswirkungen des immer weiter fortschreitenden Klimawandels uns auch die Ausbreitung von Krankheitserregern besser verstehen lässt und es uns ermöglicht wird, wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen.“ Ullmann sieht als größte Gefahr bei diesem Thema die „Wissenschafts- und Forschungsfeindlichkeit“ zum Klimaschutz als größte Hürde.

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