Skandal – Ex-Staatsanwältin schickt 50 Nacktbilder an gewalttätigen Knacki

Weil eine Anwältin wohl eine anrüchige Beziehung zu einem ihrer Mandanten unterhalten hat, könnte eine schottische Anwältin nun ihre Zulassung verlieren. Denn wie mehrere britische Medien berichten, soll die ehemalige Staatsanwältin Amy Spencer (39) dem im Knast einsitzenden Gewalttäter Grant McNamara (28) 50 scharfe Nacktbilder gesendet haben. Dieser sitzt gerade eine gut fünfjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung ab. McNamara hatte einen anderen Mann bei einem Angriff mit einem Fleischerbeil verletzt.

Gefängniswärter finden Nacktfotos auf Smartphone

Aufgeflogen sei die verbotene Beziehung zwischen der Strafverteidigerin und ihrem deutlich jüngeren Mandanten, weil einer der Gefängniswärter die Nacktbilder der Anwältin auf einem Smartphone von McNamara entdeckte. Der Justizvollzugsbeamte hatte die nackte Frau dann als Anwältin des Häftlings wiedererkannt. So soll die 39-jährige Amy Spencer den Häftling auch mehrmals über einen längeren Zeitraum im Low-Moss-Knast in Glasgow besucht haben. Der Vorfall wurde dann von der Gefängnisleitung an die

Standesvertretung schottischer Anwälte weitergeleitet. „Ich bin entsetzt, dass Amy Spencer noch arbeiten darf!“, lässt eine anonyme Quelle gegenüber den Medien verlauten. „Ihr scheint nichts zu passieren“, kritisiert die anonyme Quelle weiter.

Schottische Anwaltsvertretung schweigt zu dem Fall

Von Seiten der „Law Society of Scotland“ gibt es zu der aktuellen Berichterstattung keine gezielten Aussagen. Ein Sprecher der Anwaltsvertretung sagte: „Sollten wir Grund zu der Annahme haben, dass eines unserer Mitglieder die von ihm erwarteten hohen professionellen Standards nicht erfüllt, werden wir Maßnahmen ergreifen.“ Bis vor wenigen Monaten war Amy Spencer demnach als Staatsanwältin tätig. Erst seit September arbeitet sie nun jedoch als

selbstständige Verteidigerin. Unterdessen scheint Grant McNamara nicht zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten zu sein. Vor Jahren war er schon einmal verurteilt worden, weil er einen Mann mit einem Messer attackiert hatte. Auch sein aktuelles Opfer hatte nach dem Angriff mit dem Fleischerbeil sichtbare Narben davongetragen.

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