Amokalarm in NRW! Messer-Stecher verletzt mindestens 5 Menschen im Zug!

Im nordrhein-westfälischen Herzogenrath (NRW) hat ein Mann am Morgen in einer Regionalbahn offenbar mit einem Messer wahllos auf Reisende eingestochen. Bei dem Vorfall sollen mindestens 5 Menschen verletzt worden sein! Hier alles, was wir bisher wissen:

Mann sticht auf Insassen einer Regionalbahn ein

Wie von der Polizei zu dem Vorfall bekanntgegeben wird, handelt es sich bei den festgenommenen Täter um einen 31-jährigen Mann, der ursprünglich aus dem Irak stammt. Bei dem Vorfall war neben den 5 Insassen der Bahn auch der Täter verletzt worden. Ein islamistisches Motiv des Mannes kann nicht ausgeschlossen werden. Laut der Staatsanwaltschaft Aachen habe man dafür aber noch keine Anhaltspunkte. Offenbar könnte der Täter jedoch eingeschränkt Schuldfähigkeit sein. Darauf gibt es wohl erste Anhaltspunkte, die nun weiter geprüft werden. Davon wird wohl abhängen, ob der Täter ins Gefängnis oder in eine Psychatrie eingeliefert wird.

Täter sticht mehrere Menschen nieder

Zu dem schrecklichen Vorfall war es am frühen Freitagmorgen gegen 7.40 Uhr in der Euregiobahn RE4 gekommen. Kurz nachdem der Zug den Bahnhof Herzogenrath bei Aachen verlassen habe, soll der Täter damit begonnen haben, „wahllos und willkürlich“ auf im Zug befindliche Passagiere einzustechen. Offenbar besteht zwischen Opfern und Täter keine persönlich Beziehung. Die meisten Opfer hätten Schnittwunden erlitten. Bei einem der Verletzten war eine Stichwunde festgestellt worden. 4 Menschen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Glücklicherweise soll bei keinem der Opfer Lebensgefahr bestehen. Überwältigt wurde der Täter von einem zufällig im Zug sitzenden Bundespolizisten (60) in Zivil. Dieser konnte den Täter neutralisieren. „Ich war auf dem Weg zur Arbeit, mehr kann ich nicht sagen“, gab der Polizist gegenüber den Medien an. „Nach allem, was wir bisher wissen, müssen wir bei dieser Tat von einer Amoktat ausgehen“, vermutet NRW-Innenminister Herbert Reul. Laut dessen Informationen sei der Täter im Jahr 2017 als

Prüffall Islamismus aufgelaufen. Damals habe der Mann in einem Flüchtlingsheim gelebt und sich dann einen Bart wachsen lassen. Das Heim habe deswegen und wegen anderer Veränderungen der Persönlichkeit die Behörden informiert. Nach der Tat musste die Bahnstrecke bei Herzogenrath mehrere Stunden gesperrt bleiben.