Eilmeldung! Rocker-Krieg in Duisburg eskaliert! Wilde Schießerei zwischen hundert Rockern!

Am Abend ist es in Duisburg zu einem blutigen Racheakt im Rockermilieu gekommen. Bei einer Auseinandersetzung zwischen Rockergruppen waren sich etwa 100 Männer(!) in die Haare geraten. Sogar Schüsse fielen! Mehrere Personen wurden angeschossen und kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Was hat den Rocker-Krieg dermassen eskalieren lassen?

Auseinandersetzung zwischen Rockern eskaliert

Zu dem schrecklichen Vorfall war es gegen 20.40 Uhr am Hamborner Altmarkt in Duisburg gekommen. Dort spielten sich von einem auf den anderen Augenblick auf einmal tumultartige Szenen ab. Allem Anschein nach hatte sich dort eine größerer Gruppe von Rockern verabredet. Offenbar sollten dort Gespräche zwischen verfeindeten Rockergruppen stattfinden. Doch dann eskalierte die Lage vor Ort. Die rivalisierenden Gruppen begannen sogar gegenseitig auf sich zu schießen. Dabei wurden insgesamt 4 Beteiligte angeschossen und mussten schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Am Tatort fand die Polizei insgesamt 20 Patronenhülsen und einen von Schüssen durchsiebten BMW. In den sozialen Netzwerken zirkulieren Videos der Auseinandersetzung. Darauf sieht man Menschen ziellos umher rennen und kann die Schüsse hören. „Es sind Schusswaffen eingesetzt worden. Die Auseinandersetzung hat vier Verletzte gefordert“, bestätigte Polizeisprecherin Miriam Url noch in der Nacht.

Zoff zwischen Hells Angels artet aus

Hintergrund des Vorfalls soll ein schwelender Zoff zwischen „Hells Angels“-Mitgliedern aus dem Duisburger Charter sein. Dort war kürzlich ein Libanese aus dem Club geworfen worden. Dieser soll einen der Rocker-Brüder bei der Polizei mit seiner Aussage belastet haben. Offenbar sollte bei es bei dem Treffem zu einer Aussprache der Beteiligten kommen. Doch dann schien der Termin aus dem Ruder zu laufen. Statt zu diskutieren, ließen die verfeindeten Gruppen dann die Waffen sprechen. Wie die Polizei bestätigt, sollen beide Seiten mit mehr als 40 Mann zu dem Treffen angerückt sein. Im Anschluss nahm die Polizei in Duisburg verschiedene Razzien vor, bei denen auch SEK-Kommandos zum Einsatz kamen. Insgesamt 15 Personen waren bei diesen Aktionen verhaftet worden. Ob die Polizei auch Tatwaffen sicherstellen konntem ist bislang nicht bekannt. „Die Lage ist angespannt, es werden gerade weitere Einsatzmaßnahmen vorbereitet. Es gab auch Anreisen aus anderen Ruhrgebietsstädten, dort gab und gibt es weitere Zusammenrottungen. Mindestens einige Beteiligte sind dem Clan- und Rocker-Milieu zuzurechnen“, informiert Polizeisprecher Stefan Hausch. Unterdessen bittet die Polizei Zeugen des Vorfalls sich unter der Telefonnummer 0203/2800 mit der Kripo in Verbindung zu setzen.