„Goodbye Deutschland“-Star festgenommen! Es geht um Kokain im Wert von 43 Millionen!

Vor Jahren war Jürgen Albers im TV-Format „Goodbye Deutschland“ einem Millionenpublikum bekannt geworden. Damals wollte Albers eine Diskothek auf der spanischen Ferieninsel Mallorca eröffnen. Doch der Plan des Mannes scheiterte, seine Ehe ging in die Brüche und er kehrte nach Eschweiler zurück, wo er ein Ingenieurbüro für Kfz-Technik betrieben hatte. Nun jedoch ist Albers von der Polizei festgenommen worden. Diese wirft ihm vor, im großen Stil mit Kokain gehandelt zu haben!

Ehemaliger „Goodbye Deutschland“-Star wegen Drogenhandel festgenommen

Und dem ehemaligen Auswanderer Jürgen Albers droht wohl eine lange Zeit hinter schwedischen Gardinen. Gemeinsam mit einem weiteren Verdächtigen wird Albers vorgeworfen mit unglaublichen 436 Kilogramm Kokain mit einem Marktwert von 43 Millionen Euro gehandelt zu haben. Bei der Durchsuchung des Büros und der Privatwohnung von Albers waren neben Bargeld, Luxusuhren und Fahrzeugen auch 3 Schusswaffen entdeckt worden. „Ich kann bestätigen, dass es sich bei der Verhaftung des 60-Jährigen um eine aus dem Fernsehen bekannte Person handelt“, ließ Staatsanwalt Jan Balthasar gegenüber der Bild-Zeitung verlauten. „Auf Grund der laufenden Ermittlungen wird um Verständnis gebeten, dass sich der Mandant zur Sache aktuell gegenüber den Medien nicht äußert“, gab Albers Anwalt Peter Nickel gegenüber der Presse zu Protokoll.

Zahlreiche Festnahmen bei internationaler Razzia

Die Durchsuchung von Albers Anwesen in Deutschland stand im Zusammenhang mit einer internationalen Razzia. Neben Albers und seinem Komplizen in Deutschland waren in Belgien 64 weitere Personen festgenommen worden. Zudem konnten dort auch 6 illegale Drogenlabore zerstört werden. Dort war das aus Südamerika stammende Kokain gestreckt worden. Darüber informierte das Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft Aachen. Beim TV-Sender Vox will man nun bis auf weiteres auf die Ausstrahlung der alten Folgen von „Goodbye Deutschland“ mit Albers verzichten. „Solange die Vorwürfe nicht geklärt sind, werden wir auch keine Wiederholungsfolgen mit ihm einplanen“, bestätigte Sendersprecherin Julia Kikillis gegenüber der Bild-Zeitung.

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