Ist Trump pleite nach der Wahl? Agressive Mails sollen Anhänger zum spenden für Trump zwingen!

Nach langem Warten scheint klar, dass der amtierende Präsident Donald Trump die Wahl gegen seinen Herausforderer Joe Biden verloren hat. Doch noch setzt Trump offenbar darauf sich seinen Verbleib im Weißen Haus einzuklagen. Damit die Kriegskasse für die Schlacht vor den Gerichten gut gefüllt ist, drängt Trump nun seine Anhänger dazu, Geld locker zu machen. Im Kleingedruckten findet sich allerdings noch ein weiterer Verwendungszweck für die „Spenden“

Donald Trump pumpt seine Anhänger an

US-Präsident Donald Trump scheint im Augenblick dringend Spenden für die anstehenden Rechtsstreitigkeiten nach der Wahl zu brauchen. Und muss offenbar durch den Wahlkampf noch einige Aussenstände haben. Dies jedenfalls geht aus dem Kleingedruckten der Spendenaufrufe hervor, die Trump in den letzten Tagen an seine Anhänger gesendet hat. Diese fordert er nämlich nun dazu auf, ihr Scherflein zu den Kosten für die teuren Gerichtsprozesse beizutragen. Und auch der Ton der Emails zeigt offenbar den wachsenden Druck auf Trump. „Bislang hast Du alle unsere E-Mails ignoriert, in denen Du gebeten wurdest, gemeinsam mit uns die Wahl zu verteidigen“, fordert eine Mail vom Freitag ziemlich forsch. Dann werden die Leute aufgefordert „sofort“ zu spenden. Die Bettelmail enthält Link mit dem der User auf eine Internetseite umgeleitet wird, auf der man lesen kann: „Die Demokraten werden versuchen, diese Wahl zu stehlen! Bitte spende jetzt jeden Betrag, um die Integrität unserer Wahl zu verteidigen.“

Trump bittet Anhänger um Mindesspende von 5 US-Dollar

Auf der Seite können die Anhänger des Präsidenten dann aus Beträgen zwischen 5 und maximal 2.800 US-Dollar auswählen. Zudem ist es aber auch möglich den Betrag frei zu wählen. Im Kleingedruckten findet sich dann die Information, dass 60 % des gespendeten Betrags auf ein Konto eingezahlt werden, mit denen Schulden aus dem Wahlkampf abgezahlt werden sollen. Über diese Tatsache hatte zunächst das Finanzmagazin „Wall Street Journal“ berichtet. Trump hatte nach der Wahl öffentlich von Betrug bei der Wahl geredet, ohne allerdings Beweise für seine Behauptungen vorzulegen. Nun will Trump in zahlreichen Bundesstaaten klagen, um dort eine Neuauszählung der Stimmen zu erreichen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.