Mit Russen-Impfstoff! Österreich zündet Impfturbo im Alleingang!

Zuletzt hatte Österreich für Probleme gesorgt, indem es sich zusammen mit anderen Ländern über die Verteilung des Impfstoffs in der EU beschwert hatte. Nun jedoch scheint die Alpenrepublik einen eigenen Weg zu gehen. Wie jetzt bekannt wird, will Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (34) anscheinend auf das russische Vakzin Sputnik V setzen.

Kanzler Kurz will auf das Impftempo drücken

Offensichtlich dauert die Verteilung des Impfstoffes in der EU nach Auffassung des österreichischen Kanzlers Sebastian Kurz zu lange. Aus diesem Grund wird die Alpenrepublik nun offenbar eigene Schritte unternehmen, um diese Problem zu lösen.“Je mehr Menschen wir impfen können, desto schneller kommen wir aus der Krise, und desto mehr Leben können wir retten“, schreibt Kurz auf seiner Facebook-Seite. „Deshalb sind wir im Austausch mit Russland und führen Gespräche über zusätzliche Impfstoffdosen. Damit können wir noch schneller zur Normalität zurückkehren.“ Bei Twitter teilte Kurz wenig später ein Bild, das ihn mit dem russischen Botschafter Dmitrij Ljubinskij (53): „Wir sind auf den letzten Metern und eine Bestellung von Sputnik kann wahrscheinlich schon nächste Woche erfolgen“, kündigt Kurz dort an. Offenbar habe der russische Botschafter Kurz bereits eine verbindliche Lieferzusage gegeben. Wie es scheint wird Österreich nun 300.000 Dosen im April, 500.000 Dosen im Mai und nochmal 200.000 Impfdosen im Juni des russischen Impfstoffes erhalten.

Kurz kritisiert EU bei der Impfstoffverteilung

Seit Anfang März hatte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz angedeutet, dass EU-Mitgliedstaaten mit einzelnen Pharmafirmen Geheimabsprachen getroffen haben könnten, damit diese Länder dann bei der Impfstoffverteilung bevorteilt werden. Anschließend hatte Kurz die Verteilung einer Sonderlieferung des Biontech-Impfstoffes an besonders bedürftige EU-Länder abgelehnt. Deutschland und einige andere besser gestellte EU-Staaten werden Estland, Bulgarien, Kroatien, Lettland und der Slowakei jetzt 2,8 Millionen Dosen Corona-Impfstoff spenden, damit diese Länder ihre Impfkampagne vorantreiben können. In diesem Zusammenhang wird allein Deutschland auf eine halbe Million Impfstoffdosen verzichten. Lediglich Österreich, Tschechien und Slowenien machen bei dieser Spende nicht mit.

Sputnik V-Impfstoff für Europa

Bereits jetzt wird der russische Impfstoff Sputnik V in 50 Ländern verimpft. In der EU hat der in Russland entwickelte Wirkstoff aber noch keine Zulassung erhalten. Österreich will den Impfstoff nun offenbar selbst zulassen, ohne auf die Freigabe durch die Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zu warten. Offenbar genießt der russische Impfstoff eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung der Alpenrepublik. Mit Hilfe des russischen Impfstoffes ist Kurz nun optimistisch innerhalb der nächsten 100 Tage jedem Österreicher ein Angebot für die Erstimpfung unterbreiten zu können. In einer Videobotschaft kündigt kurz bei Facebook an, „dass wir im Sommer wieder alle zur Normalität zurückkehren können“. Unterdessen scheint es einen konkreten Plan zu geben den russischen Impfstoff in Deutschland zu produzieren, Aus diesem Gund will das Unternehmen R-Pharm aus dem schäbischen Illertissen mehr als 30 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionsanlage investieren.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.