Prügelprinz Ernst August von Hannover zerrt seinen Sohn vor Gericht! Familienstreit beim Welfen-Clan

Bei den legendären Welfen hängt ganz offensichtlich der Haussegen ordentlich schief! Prinz Ernst August will jetzt von seinem Sohn verschiedene Ländereien zurück, die er ihm in den letzten Jahren übertragen hat. Aus diesem Grund ist nun eine Millionenklage vor dem Landgericht Hannover anhängig.

Welfen führen Millionenklage vor dem Landgericht

Wieder einmal muss sich die Justiz mit dem total zerstrittenen Welfenhaus beschäftigen. Diesmal zerrt der Vater Ernst August von Hannover seinen eigenen Sohn vor Gericht. Denn der Senior will vom Junior ein Schloss und mehrere andere Ländereien zurück! Die Ländereien hatte Ernst August Prinz von Hannover (66) seinem gleichnamigen Sohn (37) bereits in den letzten Jahren in verschiedenen Schenkungen übertragen. Doch offenbar bereut der Welfenprinz diesen Schritt mittlerweile. Denn nun wirft er seinem Sohn, dem Erbprinzen, „groben Undank“ vor und fordert deshalb die Rückübereignung von Schloss Marienburg und weiteren Anwesen auf seinen eigenen Namen. Eingereicht worden war die Klage beim Landgericht Hannover offenbar bereits gegen Ende des Vorjahres. Nun konnte die Klageschrift dem Erbprinzen auch verbindlich zugestellt werden. Der Streitwert wird auf rund 5 Millionen Euro beziffert.

Prinz Ernst August will zahlreiche Anwesen zurück

Neben Schloss Marienburg will Ernst August von Hannover auch die Schenkung des Hausgutes Calenberg in der Gemeinde Pattensen Schulenburg und des Fürstenhauses Herrenhausen in Hannover rückgängig machen. Nach Auffassung des Welfenprinzen habe sein Sohn sich „schwerwiegend an seinen Rechten, Rechtsgütern und Interessen vergriffen“, führt die Königliche Hoheit in der juristischen Begründung auf. Er wirft seinem Sohn außerdem vor, hinter seinem Rücken versucht zu haben, die Kontrolle über das Familienvermögen zu erlangen und seinen eigenen Vater als Vorstand der Familienstiftung abzusetzen. Zudem soll der Sohn gegen den ausdrücklichen Willen von Prinz Ernst August über eine Schenkung von Schloss Marienburg an das Land Niedersachsen verhandelt und ungerechtfertigt über Antiquitäten aus dem Familienbesitz verfügt haben. Bereits 2017 hatte der Welfenprinz einige Teile der Schenkung widerrufen. Nun scheint es vorrangig um die Grundstücke zu gehen.

Jetzt ist das schriftliche Vorverfahren eröffnet worden. Schon bald wird es dann wohl zur mündlichen Verhandlung kommen. Die Welfen gehören zu den ältesten Adelsgeschlechter in ganz Europa. Zwischen 1714 und 1837 galten die Herrscher von Hannover auch als Könige von Großbritannien und Irland.

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