Sturmwarnung!! Sturmtief „Gisela“ fegt über Deutschland – Sturmflut bei Windstärke 11 an der Ostsee

Sturmtief „Gisela“ wütet an der gesamten Ostseeküste. Besonders schwer betroffen von der Sturmflut sind Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Das ansteigende Hochwasser hat dafür gesorgt, dass die Deiche an der gesamten Ostsee nun auf Schäden untersucht werden müssen. Und das alles wegen Sturmtief „Gisela“, das die deutsche Küste den ganzen Freitag in Atem gehalten hat.

Sturmtief „Gisela“ richtet Schäden an der deutschen Küste an

Sturmtief Gisela hat an der deutschen Küste beträchtliche Schäden angerichtet. Kein Wunder, denn bei dem heftige Sturmtief wurde zeitweise sogar Windstärke 11 erreicht. Besonders schwer wurde der Landkreis Vorpommern-Greifswald getroffen. Dort sorgten der starke Sturm und die zum Teil äusserst heftigen Windböen für zahlreiche entwurzelte und umgeknickte Bäume. In der Stadt Lübeck stehen zur Zeit Teile der Stadt knietief unter Wasser. Auf den sonst von Fahrzeugen befahrenen Straßen treiben nun Boote über die überspülten Verkehrswege. Wegen des Sturms haben die meisten Reedereien den Fährbetrieb eingestellt. Aus diesem Grund gibt es im Moment keine Verbindung zwischen Sassnitz-Mukran und Ystad. Während „Gisela“ Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit Windstärke 11 und Orkanböen getroffen hat, sorgt das Tief auf dem Brocken im Harz für reichlichen Schneefall. Doch auch auf den Osten Deutschlands hat „Gisela“ Auswirkungen. Durch die starken Niederschläge steigen die Wasserpegel der dortigen Flüsse ziemlich schnell an.

Das Wochenende startet ungemütlich

Zum Beginn des Wochenendes wird es in Deutschland nass und kalt bleiben. Lediglich der Westen Deutschlands scheint von dem schlechten Wetter verschont zu bleiben. Denn dort bildet sich im Westen ein schmaler Streifen vom Rheinland bis zum Emsland. In diesem Gebiet kann dann auch mal kurz die Sonne scheinen. Die durchschnittlichen Temperaturen werden um die 10 Grad liegen. In den Höhenlagen sinkt die Temperatur auch am Tag auf 6 Grad ab. Ab 1.200 Metern bleibt der gefallene Schnee bereits liegen. Doch im Lauf des Wochenendes wird dann ein Atlantik-Hoch über Island langsam für besseres Wetter sorgen. Am Sonntag wird sich das Wetter im Nordwesten dann erheblich bessern. Am Sonntag rechnen die Meteorologen etwa mit Temperaturen um die 13 Grad.

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